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Publiziert: 22 Juli 2022
Aktualisiert: 26 Juli 2022

Energiestrategie 2050

Erderwärmung, erschöpfte Energiereserven, Gefahren von Kernkraft und ein hoher Import von fossilen Energien - all diese und weitere Probleme im Zusammenhang mit Energie, sollen mit der Einführung der Energiestrategie 2050 angepackt und verändert werden. Doch was genau steckt hinter der Energiestrategie und welche Massnahmen beinhaltet Sie?

Energiestrategie 2050 - Was steckt dahinter?

Im Mai 2017 haben die Bürgerinnen der Schweiz das überarbeitete Energiegesetz angenommen. Inhalte dieses Energiegesetzes sind neben dem Senken des Energieverbrauchs auch die Erhöhung der Energieeffizienz, das Verbot für den Bau von Kernkraftwerken, sowie die Förderung erneuerbarer Energien. Ziel hinter dem Energiegesetztes ist der Wunsch der Unabhängigkeit von fossilen Energien und die Stärkung einheimischer erneuerbarer Energien. Insgesamt steht daher die Umgestaltung des schweizerischen Energiesystems im Mittelpunkt. Als Grundlage für die Energiestrategie 2050 dient die Energiestrategie von 2007. Neben zahlreichen neunen Zielsetzungen, wird besonders die komplette Stilllegung von Kernkraftwerken thematisiert.

Welche Massnahmen müssen in den kommenden Jahren getroffen werden?
  1. Energieeffizienz: generell geht es hierbei um das Senken des eigenen Energieverbrauches. Hiermit soll nicht nur Geld gespart, sondern auch Energieimporte reduziert werden. Mithilfe von unterschiedlichsten Anreizen soll im Bereich Gebäude, Verkehr und Elektrogeräten der Energieverbrauch gesenkt werden, sowie im gleichen Zug die Energieeffizienz erhöht werden.
  2. Erneuerbare Energien: hier steht generell die Stärkung der einheimischen erneuerbaren Energien wie Wasserkraft, Sonne, Holz, Biomasse, Wind und Geometrie im Mittelpunkt. Ziel hinter der Stärkung einheimischer erneuerbarer Energien ist der Wunsch nach Unabhängigkeit von der Nutzung und der Importe fossiler Energien.
  3. Kernenergie: Kernkraftwerke, dürfen solange sie den Sicherhheitsstandards entsprechen weiter betrieben werden. Der Bau neuer Kernkraftwerke ist jedoch verboten. Somit soll ein schrittweiser Ausstieg aus der Kernenergie erfolgen.
  4. Stromnetz: Um das Ziel der Klimaneutralität erreichen zu können, braucht es eine Erneuerung und einen Umbau der Stromnetze, hinzu einem Leitungsnetzes. Aufgrund rechtlicher Verfahren treten hier häufig Hindernisse auf, die den Prozess der Erneuerung und des Umbaus verlangsamen. Durch verschiedenste Massnahmen in der Energiestrategie 2050 soll dieser Prozess in Zukunft beschleunigt werden.
  5. Stromversorgung: Insgesamt soll eine langfristige Versorgungssicherheit für die Schweizer Bevölkerung gewährleistet werden, insbesondere durch die Verwendung erneuerbarer Energien.
  6. Einsparung und Alternativen: Besonders in den aktuellen Zeiten, mit der Ukraine Krise und ihren Auswirkungen auf Nebenkosten und Heizkosten, ist es wichtig vorhandene Energien einzusparen und sich nach Alternativen umzusehen. In einem anderen Beitrag zum nachhaltigen Umgang mit Energie, können Sie diesbezüglich weitere Informationen finden.

Welche genaueren Massnahmen in der Energiestrategie 2050 enthalten sind, lesen Sie hier. Welchen Beitrag zevvy leistet, findet man hier.