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Publiziert: 04 Okt. 2021
Aktualisiert: 18 Okt. 2021

Verbrauchsabhängige Energie- und Wasserkostenabrechnung (VEWA)

Das Modell der verbrauchsabhängigen Abrechnung von Energie- und Wasserkosten (VEWA) schafft Vereinheitlichung, Transparenz, sowie einen Anreiz für den bewussten Umgang mit den Ressourcen. Es löst seit 2018 das bisherige Abrechnungsmodell zur verbrauchsabhängigen Heiz- und Warmwasserkostenabrechnung (VHKA) und das Berechnungsmodell zur verbrauchsabhängigen Wasserkostenabrechnung (VWKA) in der Anwendung auf Neubauten ab und fasst diese zwei älteren Branchenrichtlinien zusammen. Zusätzlich wird aufgrund der guten Wärmeisolation neuer Gebäude auf den bisher angewandten Lageausgleich verzichtet.

Rolle vom VEWA Modell bei Zusammenschlüssen zum Eigenverbrauch (ZEV)

Zudem wurde das Abrechnen von Zusammenschlüssen zum Eigenverbrauch (ZEV) in die VEWA integriert. Dies, da seit anfangs 2018 bei Mehrparteienhäusern mit Verbrauch von selbst produziertem Strom (aus Photovoltaik oder anderen Energiequellen) die Eigentümerschaft, respektive deren Verwaltung, für die Messung und Abrechnung des Stromverbrauches verantwortlich sein kann. Je nach Kanton unterscheidet sich die Pflicht und die Einrichtung der Messgeräte zur verbrauchsabhängigen Abrechnung von Energie und Wasser. Das Abrechnungsmodell kann für alle Nutzeinheiten, unabhängig ob Mietobjekt, Stockwerkeigentum oder Hauseigentum, angewendet werden.